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10.04.05/12:25


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[Editiert durch Alexander Möller 12:25 10.04.05]

Geschichte des Unterwasserhockeys

Obwohl Unterwasserhockey eine recht neue Sportart ist, ist sie sicher älter als mancher denkt. Es fing in England an (
mehr dazu etwas tiefer) und unabhängig davon auch in Südafrika (mehr dazu etwas tiefer). Die dritte Vorreiter-Nation war Neuseeland (mehr dazu etwas tiefer), dort fing man 1963 an, UWH zu spielen, wo es seit 1970 sehr beliebt ist. Im Gegensatz zum in Deutschland seit langem etablierten Unterwasserrugby ist Unterwasserhockey erst seit dem 26.01.1998 offizieller Wettkampfsport des Verbandes Deutscher Sporttaucher (VDST). Angefangen hat es 1996 in Giessen, wo einige UW-Rugby Spieler der dortigen Hochschulmannschaft mit großem Enthusiasmus anfingen, UWH zu betreiben.

Unterwasserhockey und Unterwasserrugby sind weltweit verbreitete Sportarten: Unterwasserrugby eher in Osteuropa und Skandinaven, Unterwasserhockey dagegen in West- und Südeuropa, Amerika, Australien und in Südafrika.

Unterwasserhockey wurde erstmals 1954 vom englischen Tauchlehrer Alan Blake erdacht, um Ausdauer und Schnorchelfertigkeiten seiner Tauchschüler spielerisch zu trainieren. Vorangetrieben wurde die Popularität dieses Wassersports dann maßgeblich durch Aktivitäten in British Columbia (Kanada):
Im Jahre 1962 wurde UWH erstmals vom "Vanquatics Scuba Club" in Vancouver gespielt, und bereits 10 Jahre später formierte sich der Unterwasserhockey-Verband British Columbia (UHABC), der stark von der hiesigen Landesregierung unterstützt wurde.
Nach den ersten kanadischen Meisterschaften (1975 Herren, 1978 Damen) richtete Vancouver 1980 die ersten offiziellen Unterwasserhockey-Weltmeisterschaften aus.
Zu diesem Zeitpunkt hatte sich der Sport bereits bezüglich Regelwerk, Ausrüstung etc. zu seiner heutigen Form entwickelt.
Mittlerweile unterhält die Confédération Mondiale des Activités Subaquatique (CMAS) eine eigene UWH-Kommission, die den Sport international vorantreibt und koordiniert. In vielen Staaten existieren eigene Verbände bzw. Subkomitees. Traditionsreiche Verbände wie die französische Fédération Française d'Études et des Sports Sous-Marins (FFESSM) können sogar mehrere Ligen autweisen (1. & 2. Nationalligen, 1. & 2. Regionalligen, jeweils für Frauen & Männer).
Jeweils im Zwei-Jahres-Zyklus werden Welt- oder Europameisterschaften ausgetragen.


Die Geschichte des Deutschen Unterwasserhockeys

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Auf Einladung der französischen FFESSM ging bei den Europameisterschaften vom 1. bis 4. Mai 1997 im französischen Reims erstmals eine deutsche Nationalmannschaft an den Start, die bei ihrem ersten Auftritt auf internationalem Parkett auf Anhieb überzeugen konnte und den 7. Platz von neun gestarteten Mannschaften errang. Die anderen europäischen Mannschaften und Funktionäre zeigten sich sofort interessiert, den UWH-Sport in Deutschland zu fördern und zu etablieren. Unterstützung erführ die deutsche Nationalmannschaft durch die anwesenden Mannschaften in Form von Einladungen zu Trainingslagern, Lehrgängen und Turnieren, wie z.B. der WM '98 und der EM '99, aber auch Spielgerät (Schläger und Pucks) wurde zur Förderung des UWH in Deutschland bereitgestellt. Das erste gemeinsam von französischen und deutschen Spielern gestaltete 4-tägige Trainingslager fand bereits im Juli '97 in der Nähe von Paris statt, ein weiteres im April '98.
Ferner waren Mitglieder der deutschen Nationalmannschaft bei einem offenen Turnier am 1. Februar '98 in Nancy vertreten und konnten einen beachtlichen Spielerfolg verbuchen. Von den Niederländern angebotene Schiedsrichterlehrgänge sollen demnächst von einigen Spielern absolviert werden, damit für nationale und internationale Begegnungen offizielle Schiedsrichter zur Verfügung stehen.
In Deutschland wurde seither in Zeitungen und Radiosendungen mehrfach über die relativ neue Sportart und die Teilnahme an der EM '97 berichtet.

Die Weltmeisterschaften 98 in San Jose' Kalifornien USA

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Aufgrund des auf Anhieb guten Erfolges bei der EM '97 wurde für die WM '98 wiederum eine Mannschaft aufgestellt und gemeldet. Die Weltmeisterschaften fanden vom 1. - 15. Juni 1998 in San José in der Nähe von San Francisco (Kalifornien) statt. Mannschaften aus Argentinien, Australien, Belgien, Deutschland, Frankreich, Groß-Britannien, Holland, Irland, Kanada, Kolumbien, Philippinen, Slovenien, Spanien, Süd-Afrika, USA, Yougoslawien und Zimbabwe kämpften auf der WM um den Weltmeistertitel.

Deutsche Unterwasserhockey-Mannschaft

Der deutschen Nationalmannschaft der Männer für die WM '98 gehörten an:

  • Laurence Sarre, Trainer
  • Thomas Schirkoski (Mittlerer Verteidiger), Kapitän
  • Oliver Schneider (Linker Verteidiger), Vize Kapitän
  • Nicolai Bianchi (Rechter Verteidiger)
  • Johannes Grote (Rechter Verteidiger)
  • Elmar Finke (Mittlerer Verteidiger & Linker Verteidiger)
  • Felix Benedikt (Linker Sturm)
  • Christoph Töpert (Linker Sturm)
  • Andreas Schulz (Mittel Sturm)
  • Jan Carmanns (Rechter Sturm)
  • Alexander Möller (Rechter Sturm),Organisation

In Jahr 1998 versuchten 14 verschiedene Mannschaften herrauszufinden, wer das beste UWH spielt. Die 14 Mannschaften waren:

Argentinien, Australien, Kanada, Colombien, Frankreich, Gr. Britanien, Holland, Italien, Deutschland,  Neuseeland, USA, Südafrika, Jugoslavien und die Philippinen.

Die Mannschaften waren eingeteilt in "Elite Men A" (die 8 besten Mannschaften der Welt) und "Elite Men B" (die UWH-Nachwuchsländer- 6 Mannschaften). Außerdem gab es Frauen Mannschaften und Männer und Frauen Teams mit älteren Spielern, die sogenannten "open master" Teams. Wir, die Italiener, Jugoslaven und die Phillipinen waren zum ersten Mal auf einer Weltmeisterschaft und selbstverständlich waren wir in Sektion B mit Argentinien und Kolombien.

Wer die Ergebnisse wissen möchte kann unter http://www.geocity.com/~harryuwh/ nachsehen!

Es war sehr schwierig diese ganze Aktion wirklich durchzuziehen. Als erstes mußten wir als "National Team" durch den VDST offiziell anerkannt werden. Dies war schwieriger als wir dachten, weil die Offiziellen wohl vermuteten, wir wollten von ihrem schmalen Budget etwas abhaben - und Unterwasserhockey wird in Deutschland von den meisten nicht ernst genommen.

War aber diese Hürde geschafft und die Anmeldung für die WM abgeschickt, haben wir Sponsoren gesucht. Es war enttäuschend und die Kosten für Porto und Sponsorenmappen, Telefonate und auch die ganze Zeit haben nichts eingebracht, bis auf Kappen und super bestickte Hemden von "BAUER KOMPRESSOREN" (Aufgestickt um das Bauer Emblem: "Underwater Hockey National Team"). Von DSF haben wir kurze Hosen bekommen, die auch gut zu den Hemden paßten und von "SSI" T-Shirts (Scuba Schools International). Alle Kosten mußten wir selbst tragen und so manches Konto wurde restlos geleert, um den Traum von der WM wahr zu machen. Allerdings auch sehr zögerlich - wir waren 2 Monate vor dem Ereignis eigentlich schon entschlossen die Sache abzublasen - uns fehlten Spieler. Den einen mangelte es an Geld, den anderen an Zeit oder an beidem. Die WM war mitten im Semester und 3 Wochen einfach auszusetzen, konnte so seine Folgen haben. Aber es wurde hart gearbeitet, gelernt und das Training verdoppelt - von 1mal auf 2mal wöchentlich. Doch es war auch klar, daß einige sehr gute Spieler Zuhause bleiben würden.

Unser Spielermagel wurde gelindert durch zwei Rugbyspieler - sie hatten bei der WM das erste Mal einen Schläger in der Hand. Ein großer Glücksfall war Thomas - unser Kapitän. Er arbeitete in den USA und spielte dort seit einiger Zeit UWH. Unsere Truppe war also völlig Turnier-unerfahren, hatte noch nie zusammen gespielt und zwei hatten noch nie UWH gespielt. Richtige Pionierarbeit!

Die erste Turnierwoche waren Trainingsspiele angesetzt - wir merkten gleich, daß wir hier gegen fast Alle keine Chance hatten. Wir hatten große Probleme mit dem Puck, den wir nicht gewohnt waren - unsere Schüsse waren kümmerlich, wogegen die Gegner über uns drüber schossen. Wir konnten auch beim Flossenschwimmen gegen die Superathleten nicht mithalten und unsere Taktik und unser Positionsspiel war grauenhaft.

Aber wir lernten - es war toll, wie unser Zusammenhalt wuchs und unsere Erfahrung - wir gewannen sicher gegen Jugoslavien, unserem ersten Gegner. Es war besonders gut sie zu besiegen, weil sie uns zuvor bei einem Übungsspiel versetzt hatten. Es gab auch Spiele gegen die Elite Section A aber das war ein Schützenfest - für diese Teams (nach 20 Toren hatten sie meistens genug und ließen uns etwas Luft holen).

In unserer Section B waren auch Italien (auch Anfänger wie wir), Argentinien (zu stark für uns - allerdings auch hoch geschlagen durch A Teams - es war auch ihre erste Teilnahme), Colombien (sehr stark, es war ihre 5. WM) und die Phillipinen (auch das erste Mal dabei, allerdings ist UWH bei denen ein Ligasport!). Wir waren nicht stark genug, die Phillipinen zu schlagen, aber wir hatten zwei recht gute Spiele gegen sie und haben gegen sie um den dritten Platz in der Sektion B gespielt - wenn auch verloren.

Die Organisation war sehr gut. Zu jedem Spiel gab es Videoaufzeichnungen zu kaufen - wir lernten sehr viel durch deren Studium. Das Becken war speziell für UWH hergerichtet - mit guten Toren, Barrieren und Linienmarkierungen. Allerdings war das Wetter ziemlich kalt - es war ein Freibad! Die Auswechselspieler waren froh, wenn sie einwechseln konnten.

Die Eröffnungs - und Abschlußzeremonie war unvergeßlich.


Octopush: eine englische Erfindung

(This item was written by Alan Blake, Southsea No 9 Branch of the British Sub-Aqua Club)
Quelle:
http://www20.brinkster.com/octopush/fullenglish.htm

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At the close of summer 1954 with evening diving curtailed, the prospect of six months confined to a swimming pool was daunting. As Branch Secretary at the time it seemed essential that a competitive game was needed to soak up the winter interlude.

After a pool session in August the idea was put to two other members, and with our wives [we] finalised the whole game and decided it was worth playing. The “pushers” [were] to be made by F Lilleker, the “squid” by J Willis. In September Octopush was introduced to the Southsea members, and the original BS- AS journal Neptune announced Southsea’s Octopush in the November 1954 edition.

It has been suggested that Octopush started as a group of divers batting around a lead diving weight with a snorkel. This just did not occur. In 1954 we could only afford one snorkel each, and some still used the thin double bend type with a ball valve or flap; to risk it would have been out of the question.

Octopush was a completely academic creation at the formation meeting. In 1954 we were very conscious of our new unhacked underwater environment and wanted a phraseology that linked us to the sea, and divorced us from the land. The name and really the game itself revolved around the word “octopus”. The number of players had to be eight to suit the “oct”. As Southsea could not muster 16 players regularly, six players and two probably weak or non-existent substitutes suit the membership. (Historical note - in September 1954 there were only 15 Branches.) The “pushers” had to be called “pushers” because that was the action I wanted to achieve and was self-explanatory. The addition of the “h” to the end must now appear obvious, in retrospect. In order to tie the game to the sea further, the “squid” was a generical convenience. At no time had Southsea considered the unimaginative and non-descriptive [name] “underwater hockey”, ice or grass, as an alternative to the 37 years of establishment of Octopush. Octopush was devised with its own rules and original name as an underwater competitive sport for divers in its own right, not as an adapted land game.

The original rules had two differences that belong to the past era.

  1. The restriction of overarm strokes was a direct adherence to the BS-AC pool rules at that time, similarly jumping in from the edge was forbidden. (Many Bath Superintendents opposed diving clubs using their pools for fear of broken glass.)
  2. The non-use of snorkels was also to pacify the Bath Superintendent regarding broken masks, but also to avoid being used as a second implement that would have allowed “dribbling” the squid, so altering the intent and character of the game. The use of snorkels came in once Octopush was disciplined.
Competitions were held with our two neighbouring branches Bournmouth and Brighton in the 1954/55 winter. In March 1955 the first invited public demonstration was held at the Portsmouth City Baths in the Southsea BS-AC Gala.

Die Geschichte von Unterwasserhockey in Süd-Afrika

(Übersetzung der Quelle:
Neuseeland UWH Geschichte Juni 96)
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Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem südafrikanischen Hockey Handbuch, erste Ausgabe 1993

Unterwasser Hockey begann während des Sommers 1961/62 in Folge eines Artikels in der Oktoberausgabe 1961 des "American Skin Diver" Magazins. Der Artikel zeigte Gerätetaucher, die in einem Schwimmbecken mit Eishockeyschlägern Hockey spielten.

Der genaue Ursprung des südafrikanischen Unterwasser Hockeybleibt eine kontroverse Sache, aber man glaubt, daß der "Durban Undersea Club" und der "Normalair Underwater Club" sich die Ehre teilen, das Spiel entwickelt zu haben und die ersten "Inter-club" Meisterschaften organisiert zu haben.

Die "Vereinigten Taucher" und "Wahoos" des "Durban Undersea Club" fingen damit an, jeden Monat "three way club games" zu spielen. Durch Kontakt mit "Normalair" kam es zu einer Einladung der "Transvaalers" (Transvaal = Provinz in Südafrika), um ihr Können gegen die Durban Teams unter Beweis zu stellen.

Dadurch kam es zu den ersten "Inter-Club" Meisterschaften, die am Osterwochende 1964 stattfanden und beteiligt waren die Vereinigten Taucher A, der "Durban Undersea Club" A und B, "Normalair" A und B und "Wahoos" A. Das Turnier fand in Umkomaas im Lido Hotel (jetzt Aliwal Cove) statt und die Gewinner der A und B Gruppen war "Normalair".

Im folgenden Jahr fanden die nächsten "Inter-Club"Spiele in Johannesburg statt und seitdem wird dieses Turnier jedes Jahr abgehalten. Das erste Mal, daß dieses Turnier nicht in Johannesburg oder Durban veranstaltet wurde, war 1968, damals fand es in Kimberley statt. Das Wasser war so kalt, daß die Spieler Neoprenanzüge trugen.

Die erste getrennte Frauen Abteilung gab es 1974 bei den "Inter-Club Champs" und 1980 wurden die ersten "Inter-Provincial" für Frauen veranstaltet. Das erste "Inter-Provincial" Turnier fand in Bloemfontein zusammen mit den "Republic Festival Games" in 1969 statt. Das nächste war 1971 in Kapstadt, welches seitdem jedes Jahr veranstaltet wird.

Internationale Veranstaltungen
In Kapstadt wurde für das "Republic Sports Festival" 1971 eine südafrikanische Mannschaft aufgestellt, um gegen eine Gastmannschaft zu spielen. 1974 schickte die "SAUU" eine Mannschaft nach Salisbury und Kariba, um gegen Rhodesien zu spielen. 1975 reiste eine "Springbok" Orientierungs Mannschaft nach Europa mit der Absicht das internationale Hockey zu fördern. Die Mannschaft spielte mit gemischten Mannschaften gegen U.K. Clubs und ein Demonstrativ-Spiel gegen Frankreich. Dann spielten sie noch ein Spiel gegen Holland, welches als das erste internationale UWH Spiel in die Geschichte einging.

Gemäß einem Antrag von Südafrika beim CMAS Weltverbands Treffen 1977, wurde ein Eröffnungstreffen der CMAS Spiele Kommission in Fort Bovisand in Plymouth, England, abgehalten. Bei diesem Treffen waren Owen Bruyns und Des Dandridge aus Südafrika. Diese beiden Gründungsmitglieder machten Südafrika zu einem festen Mitglied dieser Kommission. Ein Ergebnis dieses internationalen Treffens, war die Einladung an das erste Springbok Hockey Team, gegen England zu spielen. Die 1977 umherreisende Mannschaft besuchte England, Holland, Frankreich, Italien und Israel. Sie spielten Nationalspiele gegen England und Wales, sowie Freundschafts- und Demonstrations-Spiele in den anderen Ländern. Diese Tour wurde 1979 durch eine englische Mannschaft nachgeahmt. Sie besuchte Südafrika und spielte gegen die zweite offizielle Springbok Mannschaft.

Im Jahr 1980 wurden die Weltmeisterschaften Kanada abgehalten. Südafrika war aufgrund politischen Drucks des Gastgeberlandes und anderer Nationen nicht eingeladen worden. Dieses Turnier war daher im Grunde Inoffiziell, aber alle Teilnehmer sahen die Gewinner als die Weltmeister an. Im folgenden Jahr bot sich Südafrika als Gastgeber der WM an und erhielt zuerst auch sehr vielversprechende Antworten, aber eine Nation nach der anderen wurde durch den immensen politischen Druck gezwungen, abzulehnen. Zum Ausgleich spielten die Springbok Männer und Frauen Teams gegen eingeladene Mannschaft bei den "South Africa Festival Games", die in Durban im Mai 1981 abgehalten wurden.

England besuchte Südafrika 1985 und führte das "one-handed game of Octopush" (wie sie es nannten) ein. Alle Testspiele wurden mit dem kurzen Schläger (mit dem auch zu jetziger Zeit) gespielt. Das Spiel änderte sich daraufhin und man wechselte vom langen Schläger (mit zwei Händen geführt und ca. 80 cm lang) zu dem mit einer Hand geführten, kurzen Schläger zu Beginn der 1985/86 Saison. Das erste "Inter-Club" Turnier, bei dem der kurze Schläger benutzt wurde, war 1985 und die erste Nationale Meisterschaft im Jahr 1986.

Südafrika besuchte England 1987 mit einem männlichen Springbok-Team, einer "SAUU-Männer Förderungs Mannschaft" und der ersten Frauen-Springbok Mannschaft. Ein Frauen-Springbok Team reiste nach England und Frankreich im März 1990 und ein Männer-Springbok Team bereiste diese Länder im Mai 1990.

Südafrika wurde von der CMAS eingeladen, bei den Weltmeisterschaften 1992 in Neuseeland teilzunehmen und schickte eine Männer- und Frauen-Springbok Mannschaft. 1993 war Südafrika Gäste bei dem "Trans-Tasman" Turnier in Australien. Bei diesem Turnier legten Südafrika, Australien und Neuseeland die Richtlinien für die Meisterschaften der südlichen Hemisphäre fest, die das erste Mal 1995 in Wellington stattfanden. 1996 war Südafrika Gastgeber der Weltmeisterschaften in Durban.

Die frühen Südafrikanischen Regeln (1964 - 1979) (Diese wenigen sind die am interessantesten, welche auch geändert oder fallengelassen wurden.)

Der Schläger ist ein Stück Holz, 20" lang von der Krümmung am Ende des Griffes. Markierungen müssen 11" vom Ende der Grifffläche die niedrigste Griffposition angeben. Der Puck darf nicht mit zwei Händen am gebogenen Ende des Schlägers gespielt werden und auch nicht mit beiden Händen über den Markierungen des Schläger. Ein Tor wird erziehlt, indem man die Wand des Gegners mit dem Puck trifft, welcher dann vom Torschützen aufgenommen werden muß und an den Beckenrand gelegt werden muß, andernfalls zählt das Tor nicht! Wenn der Puck die Wand berührt hat, dann ist er "tot" und das Spiel muß verharren. Jeder Spieler, der absichtlich Fault, der muß eine bestimmte Zeit im Wasser umherschwimmen.


Unterwasserhockey in Neuseeland

(Übersetzung der Quelle:
"The Real Beginning")
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Jennifer Bailey fand den folgenden Auszug in einer Ausgabe von "Dive" Magazin im Mai/Juni 1963:

"Nelson Club" verkündet die Entwicklung eines neuen Sports, "Unterwasser Hockey", der während der "Bad-Nächte" gespielt wird. Zwei Mannschaften von sechs Schnorchlern bemühen sich darum, einen 3 Pfund schweren Blei-Puck am Beckenboden entlang auf Torpfostene am Beckenende zuzuschieben, die drei Fuß (englische "Feet") auseinanderstehen. Zwei gleichlange Halbzeiten werden gespielt; die Länge wird üblicherweise zwischen den Mannschaften ausgemacht. Nach jedem Torerfolg gibt es eine zweiminütige Pause und die Mannschaften wechseln die Seiten, weil das Erzielen von Toren am flacheren Ende des Beckens einfacher ist. Es gibt zwei Schiedsrichter, einer im Becken und der andere am Beckenrand.

Man kann nur wenige Regeln brechen; die Sachen, die tabu sind, sind das Ziehen an Maske und Flossen, das Berühren des Pucks mit den Händen, zu viele Spieler im Wasser und unnötige Härte. Alle anderen Manöver sind nach den Regeln erlaubt. Wenn ein Spieler die Regeln bricht, er kann für zwei Minuten aus dem Spiel genommen werden und nach 5 Fauls ist er ganz aus dem Spiel.

Unterwasser Hockey wird, zumindest bei Nelson, seit mehr als 30 Jahren gespielt (Text von '95). Wer kann das wohl übertreffen?

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