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Letzte Änderung:
05.03.10/22:44


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[Editiert durch Jan Carmanns 22:44 05.03.10]
 

Spieltechnik

Haltung

Die richtige Körperhaltung ist beim Unterwasserhockey sehr wichtig, denn nur dann hat man die nötige Übersicht für das Spielgeschehen und vor allem die richtige Puckkontrolle und Beweglichkeit, um auf den Gegner geeignet zu reagieren.

Die richtige Haltung:
Flach auf dem Boden, den Oberkörper aufgerichtet:
Die falsche Haltung:
Gerade zu Beginn muss man sehr darauf achten, nicht hochzutreiben. Leichter Flossenschlag und Handbewegungen können gegen eine solche Haltung helfen:

Das Führen des Pucks

Schusstechnik

Beim Unterwasserhockey wird der recht schwere Puck (1,3 kg) nicht geschlagen, sondern in einer fließenden Bewegung, bei welcher der ganze Körper eingesetzt wird, geschleudert:

  1. Kräftiges Anschieben des Pucks aus dem Oberkörper und dem Oberarm bei einem gleichzeitigem leichten Flossenschlag, um den nötigen Druck aufzubauen.
  2. Weiteres Strecken des Arms, Drehung des ganzen Körpers um die Körperlängsachse - die Schulter des Schussarms dreht sich zum Beckenboden
  3. Der Arm ist gesteckt und der letzte Schwung kommt aus dem Handgelenk, wobei der Daumen die Bewegung und Höhe des Schusses kontrolliert.
Bei der ganzen Bewegung vollführt der Arm eine Halbkreisbewegung, wobei der Puck schon direkt ab Punkt 1 vom Grund abhebt und bei Punkt 3 den Schläger aufrecht verlässt:
Abbildung zeigt den Ablauf von rechts nach links!



Erfahrungen von der WM 98: Formationen, Positionen und Auswechseln bei AUS, RSA und NS

Die Australier, Südafrikaner und Neuseeländer spielen die meiste Zeite eine Version der 3-3 Formation. Die Neuseeländer tendieren dabei am liebsten sehr zu 3-2-1, wobei der Mittelverteidiger sich zurückhält und die außeren Verteidiger sehr agressiv spielen. Bei den Südafrikaner spielt ein äußerer Verteidiger sehr zurückgezogen.

Für alle Systeme ist es sehr wichtig, dass zumindest ein Spieler zurückgezogen bleiben muss, um Konterangriffe zu stoppen und sich auf die Verteidigung zu konzentrieren. Die Australier spielen ihr 3-3 mit etwas Wechsel. Die Außenstürmer und der Mittelsturm haben festgelegte Positionen im Becken. Die drei Hintermänner richten sich ganz nach einander und decken jeweils die einzelnen Räume ab. Sie haben keine fest definierte Position, sondern spielen völlig ungebunden.

Wenn zwei Verteidiger mit im Angriff sind, dann bleibt der dritte als Stopper zurück. Wenn das Spiel bei den Stürmern ist und die Verteidiger an der Oberfläche sind, dann kann sich der dritte Verteidiger mit ins Spiel einschalten und angreifen. Für diese Art der Rotation benötigt man sehr gute Verteidiger, die die Spielsituation richtig erfassen können, ausreichend schnell sind und sich stets an ihre Aufgabe halten und nicht übermotiviert ins Spiel eingreifen.

Auswechseln: Es wird nicht genügend of gewechselt. Gerade die Elite Mannschaften wechseln sehr oft. Immer wenn der Puck in Nähe des eigenen Tores kam, wurde der Puck in die Ecke gebracht und 4 Spieler wurden ausgewechselt. Die komplette unbeteiligte Seite und der Mittelstürmer wurden ausgewechselt. Sobald der Puck ihr Gebiet verlassen hatte, wechselten auch die anderen Spieler aus. Diese Spieler waren entweder am Beckenboden oder auf der Auswechselbank. Die Zeit im Becken betrug zwischen 45 Sekunden und 1 Minute, bis zum Wechsel. Es wurde niemals 3 Minuten am Stück gespielt. Man sollte so häufig wie möglich wechseln, da dadurch mehr Spieler Unten und weniger Oben sind.

Die 3-2-1 Kombination
Die 2-3-1 Kombination
Die 3-3 Kombination
Linker SturmMittelsturmRechter Sturm
Linker VerteidigerRechter Verteidiger
Mittel-Verteidiger
Linker SturmRechter Sturm
Linker VerteidigerMittelsturmRechter Verteidiger
Mittel-Verteidiger
Linker SturmMittelsturmRechter Sturm
Linker VerteidigerMittel-VerteidigerRechter Verteidiger
Offensive Aufstellung
Für große (normale) Becken
Devensive Aufstellung
Gegen stärkere Gegner
Kompakte ausgeglichene Aufstellung
Gut für kleine Becken

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