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Informationen zur Teilnahme

der deutschen Mannschaft an der

10. Unterwasserhockey Europameisterschaft

vom 2. bis 7. Juni 2003

in San Marino

Gießen, den 28. März 2003


Inhalt:

Unterwasserhockey

Textfeld:  - eine Sportart stellt sich vor

Unterwasserhockey (UWH) ist ein Sport, der auf dem Grund eines Schwimmbeckens von zwei Mannschaften, bestehend aus jeweils sechs Spielern, gespielt wird. Jeder Spieler ist mit einer Schnorchelausrüstung ausgestattet, d.h. Flossen, Maske und Schnorchel und zusätzlich mit einem Schläger. Das Ziel des Spiels ist es, einen Blei-Puck am Beckenboden mit Hilfe des Schlägers in das gegnerische Tor zu schieben oder zu schießen.

UWH entstand 1954 aus der Idee des englischen Tauchlehrers Alan Blake, die Ausdauer und Schnorchelfertigkeiten seiner Tauchschüler spielerisch zu trainieren. Zunächst verbreitete sich diese Sportart vor allem in Kanada. In Vancouver wird UWH seit 1962 gespielt. Nach der Gründung des UWH Verband British Columbia (UHABC) 1972 und den ersten kanadischen Meisterschaften (1975 Herren, 1978 Damen) richtete Vancouver 1980 die ersten offiziellen Unterwasserhockey-Weltmeisterschaften aus. Seitdem werden im Zwei-Jahres-Zyklus Welt- und Europameisterschaften ausgetragen. So finden in diesem Jahr die 10. Europameisterschaften in San Marino , und im nächsten Jahr die 13. Weltmeisterschaften in Neuseeland statt.

Entwicklung in Deutschland

Seit dem 26.01.1998 ist UWH offizieller Wettkampfsport des Verbandes Deutscher Sporttaucher (VDST). Laurence Sarré, französische UWH Nationalspielerin, die im Zuge eines Auslandssemesters1996 nach Gießen kam, konnte einige Giessener Unterwasserrugbyspieler für UWH begeistern. Im Rahmen des Hochschulsports der Justus Liebig - Universität Gießen entstand so die erste deutsche UWH Mannschaft.

Textfeld:  
 Deutsche Mannschaft der WM 1998 San José USA
Auf Einladung des französischen Tauchverbandes (FFESSM) startete diese Mannschaft im Mai 1997 bei den Europameisterschaften in Reims und erreichte überraschend den 7. Platz von 9 Mannschaften. Bei der Weltmeisterschaft 1998 in San José (USA) vertrat die Giessener Universitätsmannschaft Deutschland und erreichte den 13. von 15 Plätzen.

Auf Grund der geringen Anzahl an aktiven UWH Spielern in Deutschland und der geringen finanziellen Unterstützung dieser Sportart sind diese beiden Ergebnisse sehr beachtlich. Ein nationaler Wettbewerb konnte bisher noch nicht entstehen. Andere europäische Mannschaften und Funktionäre freuten sich sehr über das entstandene Engagement für UWH in Deutschland und förderten die Giessener in Form von Einladungen zu Trainingslagern, Lehrgängen und Ausrüstung (Schläger und Pucks).

Die Teilnahme an den Meisterschaften EM’99 Slowenien, WM’00 Kanada, EM’01 Ungarn und WM’02 Tasmanien, scheiterten leider aus finanziellen Gründen. Dafür wurden aber Turniere in Belgien, Niederlande, England, Frankreich und Slowenien besucht und internationale Kontakte geknüpft.

Im Sommer 2002 wurde eine zweite deutsche UWH Mannschaft an der Universität München gegründet. Durch die enge Zusammenarbeit und das hohe Engagement der beiden Hochschulmannschaften ist es uns gelungen, eine gemeinsame Mannschaft für die diesjährige EM aufzustellen. Gemeinsame Trainingsturniere wurden organisiert und die Planung der EM in Angriff genommen. Ende März 2003 erfolgte durch den VDST die offizielle Meldung als deutsche Nationalmannschaft für die 10. UWH Europameisterschaften in San Marino.

Ein typischer UWH Spielablauf

Textfeld:  Gespannt warten 20 Spieler, sechs an jedem Ende des Spielfeldes und jeweils 4 Auswechselspieler am Beckenrand sowie die zwei Schiedsrichter im Wasser, auf das Tonsignal des Anstoßes, welches den Start der ersten Halbzeit (15 Minuten) ankündigt. Der 1,4 kg schwere Puck liegt in der Mitte des Spielfeldes auf dem Beckenboden. Jeder der Spieler prüft noch einmal den richtigen Sitz von Tauchermaske und Schnorchel.

Textfeld:  Da ertönt das Signal der Über-und Unterwasserhupanlage und die beiden Mittelstürmer versuchen mit schnellen kräftigen Flossenschlägen als Erste den Puck zu erreichen und mit dem max. 30 cm langen, gebogenen Holzschläger den Puck in Besitz der eigenen Mannschaft zu bringen. Beide Spieler sind gleich schnell am Ziel und der Silikonummantelte Handschuh in der Schlägerhand muss sich als Schutz bei dem heftigen Zusammentreffen von Schlägern und Puck bewähren. Textfeld:  Dem Stürmer mit dem schwarzen Schläger gelingt es geschickt mit der gekrümmten Schlägerinnenseite den Puck unter Kontrolle und unter seinen Körper zu bringen und ihn dann zu dem dicht hinter ihm liegenden Verteidiger zu passen. Aus dem Handgelenk „flickt“ dieser den Puck in einem hohen, vier Meter weiten Bogen zur Seite, wo bereits der rechte Stürmer gestartet ist, um den Pass aufzunehmen und den Puck über die rechte Außenseite in die gegnerische Hälfte zu bringen. Doch er wird vom entgegenkommenden gegnerischen Verteidiger gestoppt und die zunehmende Atemnot zwingt ihn, schnell eine gute Anspielstation zu finden und aufzutauchen. Dank der guten Raumaufteilung seines Teams gelingt ein schneller Flankenwechsel über den Rückraum und schließlich befördert der linke Stürmer den Puck in die Tor-Rinne. Die Zuschauer an der Videoleinwand jubeln.

Das erste Tor ist gefallen, beide Teams eilen zurück in ihre Spielhälfte und platzieren sich am Beckenrand über ihrem Tor, wie schon beim ersten Anschwimmen. Der Schiedsrichter legt den Puck wieder auf den Mittelpunkt und das Anschwimmen beginnt erneut.

Faszination UWH

Textfeld:  Unterwasserhockey beruht auf einer Spielidee, die ideal für einen Mannschaftssport ist. Da es keinen Kontakt zwischen den Spielern geben darf, machen sich Unterschiede in der Körperkraft kaum bemerkbar. Selbst bei großen Meisterschaften starten Mannschaften, so auch die Deutschen bei der EM 2003 in San Marino, gemischt mit Männern und Frauen.

Da das Spielgerät jederzeit „frei-spielbar“ ist (der Puck darf nicht festgehalten werden) und jeder Spieler seine Spielaktionen zusammen mit dem Luftholen koordinieren muss, ist UWH ein sehr schneller, abwechslungsreicher und spannender Sport, bei dem vor allem Koordination, Kondition, Geschick, Technik und Spieltaktik entscheidend sind.

Textfeld:  Bei den häufigen kurzen und längeren Sprints, schnellen Manövern mit dem Puck und anderen Spielaktionen unter Wasser, alle mit angehaltenem Atem, befindet sich ein UWH Spieler stets im Bereich seiner Leistungsgrenzen. UWH verlangt äußerste Fitness und Teamgeist, wobei der Sport dennoch recht individuell ist - so haben sich unzählige verschiedene Tricks, Taktiken, Schläger- und Puckdesigns entwickelt, und die Entwicklung geht weiter.

 

Teilnahme an der EM 2003 – Ziele und Erwartungen

Die bisherigen Erfolge und Erfahrungen, die wir bei den letzten zwei Meisterschaftsteilnahmen gesammelt haben, waren so überwältigend, dass wir jedes Jahr erneut versuchten, eine Mannschaft für die anstehende Meisterschaft zusammenzustellen.

In diesem Jahr finden vom 2. bis 7. Juni in San Marino, die 10. Europameisterschaften statt. Ausrichter ist der italienische Tauchsport-Verband “Federazione Italiana Pesca Sportiva e Attività Subacquee” (FIPSAS). Es werden 9 Nationen erwartet: natürlich Italien, Holland (Titelverteidiger und WM 4.), Frankreich (Vize-Europameister und WM 3.), Großbritannien, Slowenien, Ungarn, Jugoslawien, die Türkei und unsere Mannschaft.

Zu einigen italienischen, französischen, englischen, belgischen und slowenischen Spielern und Teams entwickelten sich bei Turnieren sehr gute freundschaftliche Beziehungen. Eine besondere Beziehung entwickelte sich zu den italienischen Spielern, da sie ungefähr zur gleichen Zeit wie wir mit UWH begannen und ebenfalls 1998 zum ersten Mal bei einer WM vertreten waren. Man begegnete sich danach oft auf anderen internationalen Turnieren und einige deutsche Spieler trainierten – und trainieren - auch in Italien. Bei der WM 98 konnten wir den sportlichen Vergleich noch für uns entscheiden. Durch die Förderung des italienischen Verbandes verbreitete sich UWH in Italien wesentlich stärker und es gibt dort heute mehrere Vereine. Dass Italien dieses Jahr eine Europameisterschaft ausrichtet, wäre vor 5 Jahren noch undenkbar gewesen und ist das Ergebnis einer vorbildlichen Entwicklung und Unterstützung.

Textfeld:

Dem italienischen Verband lag es sehr am Herzen, dass gerade auch wir an der EM teilnehmen. Er unterstützt uns besonders bei unserer Meldung und hat ebenso wie wir die Erwartung, dass durch die Teilnahme die Gelegenheit entsteht, auf unseren Sport in Deutschland aufmerksam zu machen. Durch eine zunehmende Bekanntheit wird dann auch die Motivation zur Gründung neuer Mannschaften angeregt, damit sich auch hier, wie in vielen anderen Ländern, ein UWH Wettkampfbetrieb entwickeln kann, denn dies ist unser Ziel für diese wortwörtlich atemberaubende Sportart in Deutschland.

Unterstützung unserer Mannschaft

Textfeld:  Der Deutsche Sportbund und der Verband Deutscher Sporttaucher können uns angesichts der allgemein angespannten Finanzlage leider keine Unterstützung gewähren und alle Kosten sind von uns selbst zu tragen. Da unsere Mannschaft zum größten Teil aus Studenten besteht, stellt dies eine enorme finanzielle Belastung für uns dar.

Für Sach-, und Geldspenden oder andere Formen der Unterstützung wären wir Ihnen daher sehr dankbar. Wenn Sie dies finanziell tun möchten, dann sehr gerne mit Hilfe einer Spende auf dieses Spendenkonto:

 

Verein zur Förderung des Giessener Hochschulsports e.V.
(http://www.uni-giessen.de/ahs/ahsverei.htm)
Spendenkonto 3363015
Bankleitzahl 51390000 (Volksbank Gießen)

Bitte geben Sie bei der Überweisung „Unterwasserhockey Förderung“ als Verwendungszweck an und nennen Sie uns Ihre Anschrift, um vom Förderverein eine Spendenquittung zu erhalten. Wir freuen uns auch über kleine Summen, denn jeder Betrag stellt für uns eine Entlastung dar und verbessert unsere Möglichkeiten bei der EM erfolgreich teilzunehmen.

Das Sportamt der Stadt Gießen hat uns bereits Unterstützung zugesagt und fördert uns mit einheitlichen Trainingsanzügen. Diese können auf Wunsch mit ihrem Firmenlogo bzw. Schriftzug versehen werden. Bitte informieren Sie uns in diesem Fall recht bald, damit dies noch rechtzeitig vorgenommen werden kann. Auf jeden Fall wird jeder Förderer der Mannschaft auf unserer Webseite „http://uwsport.de“ als Sponsor der Nationalmannschaft genannt werden.

Für Fahrtkosten, Unterbringung und Startgebühr fallen voraussichtlich folgende Kosten an:

13 Personen, 8 Tage: :
 
Startgebühr
900,- €
Fahrtkosten 3 Autos, 3 x 2000 km
600,- €
Unterbringung
5200,- €
Nationalmannschafts-Badeanzüge/Badehosen
520,- €
 
———————
 
7220,- €
Die durchschnittlichen Kosten für eine UWH Spieler Ausrüstung
 
2 Schläger (schwarz und weiß)
50,- €
2 Kappen mit Ohrschützern (schwarz und weiß)
30,- €
2 Badehosen / 2 Badeanzüge (schwarz und weiß)
45,- € / 90,- €
1 Trainings-Puck
40,- €
1 Paar Flossen
90,- €
1 Tauchmaske
60,- €
1 Schnorchel
15,- €
1 Handschuh
10,- €
 
———————
 
340,- € / 385,- €

Ich bedanke mich im Namen der ganzen Mannschaft für Ihr Interesse am Unterwasserhockey und ihre Unterstützung für unsere erfolgreiche Teilnahme an der EM. Natürlich kann man in diesem Rahmen nur eine kurze Beschreibung des Ganzen geben, sollten Sie also noch Fragen haben, können Sie sich gerne an mich wenden:

Dipl. Ing. Jan Carmanns

(Teamchef)

Ernst-Toller-Weg 2, 35394 Gießen

Tel.: 0641 4941330
Mobil.: 0177 7082811
Dienstlich: 06441 447181

Weitere aktuelle Informationen zu unserer Mannschaft und Unterwasserhockey finden Sie auch im Internet auf unserer Webseite „http://uwsport.de“.

Mit freundlichen Grüßen

(Teamchef), im Namen der Mitglieder der deutschen Unterwasserhockey Nationalmannschaft:

Miriam Asbeck, Uta Brede, Jan Carmanns, Olaf Grieger, Alexander Moeller, Birgit Pusill-Wachtsmuth, Tobias Reinecker, Jerome Risch, Claudia Schmidt, Andreas Schulz, Christof Stoll, Tatjana Wilk, Tobias Wronka



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