---De|En|Fr|It--
-
Deutsch|Hockey|Berichte 
-
Portal - -
-
Rugby - -
-
Hockey - -
-
Gemeinde - -
-
-
- - -
-
- - -
-
- - -
-
- - -
-
-iconiconAllgemeines      iconicon
------
-iconiconTurnierkalender      iconicon
------
-iconiconGeschichte      iconicon
------
-iconiconRegeln      iconicon
------
-iconiconAusrüstung      iconicon
------
-iconiconTraining+Spieltechnik      iconicon
------
iconiconiconBerichte      iconicon
------
-iconiconLinks      iconicon
------
-iconiconVideos      iconicon
------
-iconiconGalerie      iconicon
------
--------
DruckansichtDruckansicht

Letzte Änderung:
07.03.10/14:03


Skin:


User Online: 1
Visits: 4287
Re-Visits: 3167


Loginstatus :-( (54:08)
-
[Editiert durch Jan Carmanns 14:03 07.03.10]
[Editiert durch Jan Carmanns 22:10 05.03.10]

Zurück

Tourbericht: Slowenien 2000

Nachrichten von einer Unbekannten
Überraschender 4.Platz in Slovenien

Wir schreiben das Jahr 2000. Wie eine Oase mitten in der deutschen Wüste liegt Gießen. Johannes, Miriam, Laurence, Armin, Marta im Schwimmbad von KranjDabei sieht es in fast allen umliegenden Ländern wesentlich üppiger aus: Holland, England, Belgien, Italien, Jugoslawien, Slowenien, Ungarn, Türkei und vor allem im Land des Vize-Weltmeisters Frankreich (Informationen zur letzten WM: http://www.isw.com.au/uwh). Das führt dazu, dass die Giessener Hochschulsportgruppe verstärkt durch ehemalige Giessener und notfalls öfters auch durch Belgiern, Franzosen, Engländern oder Ungarn, sehr weite Reisen unternehmen, um mit anderen den sportlichen Vergleich anzustellen. Die Rede ist hier von „Underwater-Hockey“ oder „Octopush“, wie die Hauptbegründer aus England diesen Sports bevorzugt nennen. Wer jetzt meint, das Ganze wäre sicher ein Scherz und – sicherlich eine absolut albernen und lächerlichen Sportart, der sollte diese Vorstellungen schnell über Bord werfen und einen genaueren Blick ins Wasser wagen. Laurence, Steven, Johannes beim Abendessen nach dem Turnier - 10000 km entfernt von Kranj
Die Spielidee ist gut durchdacht und hat sich in den letzten 50 Jahren zu einem faszinierenden Wettkampfsport entwickelt, der sich weltweit wesentlich weiter verbreitet hat, als das deutsche Unterwasser-Rugby und im Gegensatz dazu, ist UW-Hockey ein absoluter „Non-Contact Sport“, sehr schnell, taktisch und vor allem technisch anspruchsvoll, bei dem Frauen den Männern nicht unterlegen sind und man ohne Würgen, Kratzen und Treten grenzenlos Spaß haben kann.
So gut wie jeder, der dieses Spiel verstanden hat, ist begeistert. Wer sich von den hohen Ansprüchen des Spiels, vor allem dem viel Übung erfordernden „Flicken“ (=Schießen) nicht abschrecken lässt und statt dessen versucht sich zu verbessern, wird wohl niemals, sobald sich die ersten Erfolgserlebnisse einstellen, mit UW-Hockey aufhören wollen. Der Suchtfaktor ist enorm. Glücklicherweise ist ein hohes Alter auch absolut kein Grund den Schläger an den Haken zu hängen. Wer einmal das Händchen für die richtige Puckkontrolle bekommen hat, kann ungestüme Gegner leicht mit ein paar Haken ziemlich alt aussehen lassen.
Seit drei Jahren sind ein paar Giessener Unterwasser-Rugby Spieler ihrem Sport leicht untreu geworden und haben das Angebot des Hochschulsports um „UW-Hockey“ bereichert. Das riesige Schwimmbad von KranjGespielt wird jedoch nicht nur unter sich, im etwas kleinen Uni-Schwimmbad, sondern auch auf internationalen Turnieren. In Deutschland hat bisher noch kein Turnier stattgefunden, doch vielleicht gibt es in diesem Jahr schon eine Premiere – vielleicht sogar in Gießen. Im Jahr 1997 bei den Europameisterschaften in Reims (Frankreich), dann 1998 bei den Weltmeisterschaften in San Jose´ (USA). In den letzten 2 Jahren hat die Gruppe an Turnieren in Frankreich, Holland, Italien und Slowenien teilgenommen. Leider wird UW-Hockey wohl nicht zur Sportart des Millenniums werden, weil das Publikum das Geschehen nur am Bildschirm oder durch die eigene Tauchermaske verfolgen kann. Der wohl größte Traum aller UW-Rugby und Hockey Spieler, nämlich in einem komplett gläsernen Becken zu spielen wird wohl in der nächsten Zukunft nicht in Erfüllung gehen und dem Rest der Menschheit wird weiter verborgen bleiben, wie ästhetisch und spannend diese Sportarten sind.



Giessener und Ex-Giessener Unterwasser-Hockey Spieler, die unterstützt wurde von 2 Belgiern und 1 Französin erreichten in Kranj (Slowenien) bei dem diesjährigen Unterwasserhockey Gedächtnisturnier einen sehr guten 4. Platz.
Trotz eines grauenhaften Frühstücks und einer teilweise über 1000 Kilometer langen Autofahrt am Vortag und der Bezahlung der hohen Turnierkosten, war die Stimmung hervorragend. Jerome und Johannes beim MeditierenDieses Jahr waren wieder einmal Mannschaften aus vielen verschiedenen europäischen Ländern ins Olympiabad gekommen und die Chance auf ein paar Siege zu wurde aufgrund der starken Konkurrenz und der eigenen Situation als sehr gering eingeschätzt.
Dennoch wurde gleich beim ersten Spiel alles gegeben und gegen einen in allen Belangen überlegenen Gegner war die recht knappe Niederlage schon ein großer Erfolg. Steven und Kris (unsere belgische Verstärkung)Der nächste Gegner war etwas schwächer, aber das eigene Spiel-Niveau vom vorherigen Spiel blieb bestehen und so wurde es ein deutlicher Sieg.
Am Abend hatte das bunt zusammengewürfelte Team, ohne jegliche Spielpraxis sogar das Halbfinale erreicht. Leider war gegen die restlichen drei hochklassigen Gegner nichts zu machen. Armin Rakow, Marta Oleownik, Johannes Grote, Jan Carmanns, Steven, Kris Plankaert, Silke Janssen, Laurence Sarre, Andreas Schulz, Jerome Risch, Beate, Miriam AsbeckDie Spieldauer war weiter verkürzt worden, so dass der einzige Vorteil, nämlich die vom UW-Rugby Training kommende Ausdauer, genommen war.
Klar wurde wieder mal, dass dem Sport viel zu wenig Zeit und Einsatz entgegengebracht wird und durch den Mangel an Spielern (4 in Gießen) und Trainingszeit (1 Stunde pro Woche) die Situation des UW-Hockeys in Deutschland sich wohl nicht verbessern kann. Fernsehberichte und Zeitungsartikel haben auch keine Änderung gebracht. Aber aller Anfang ist schwer und UW-Rugby wurde auch lange Zeit nur belächelt und als Schwachsinn abgetan.

Zu den Bildern:

    1. Jaaaaa! Gewonnen! Johannes, Miriam, Laurence, Armin, Marta im Schwimmbad von Kranj

    2. Slowenisches Festessen nach dem anstrengenden Tag. Laurence, Steven, Johannes beim Abendessen nach dem Turnier - 10000 km entfernt von Kranj

    3. Optimale Ausnutzung: Es wurden 2 UW-Hockey Duelle und ein Wasserballspiel gleichzeitig ausgetragen. Das riesige Schwimmbad von Kranj

    4. In der Ruhe liegt die Kraft – Meditation während der Spielpausen. Jerome und Johannes

    5. Unsere Belgische Verstärkung. Steven und Kris

    6. Unser Team vor Slowenischer Berglandschaft:
    Von links nach rechts:
    Armin Rakow, Marta Oleownik, Johannes Grote, Jan Carmanns, Steven, Kris Plankaert, Silke Janssen, Laurence Sarre, Andreas Schulz, Jerome Risch, Beate, Miriam Asbeck



-
- - - -
© UWSport 2018
- -
-
- -