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Offener Brief an alle Tauchsportler, Gießen im Mai 2004

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Aktion - Unterwasserhockey im HTSV

Lieber Tauchsportfreund,

kennst du Unterwasserhockey? Nein? - Dann nimm dir doch einen Moment Zeit und lies weiter – es lohnt sich!
Die Internetsuchmaschine „Google“ liefert zu „Underwaterhockey“ ca. 88 0000 Ergebnisse, denn dieser Apnoe-Mannschaftssport ist sehr beliebt und hat sich seit 1963 über die ganze Welt verbreitet. Dennoch blieb er für die meisten deutschen Tauchsportler leider unter der Wasseroberfläche verborgen.
Dabei könnte ein Tauchverein viel Nutzen aus einer Unterwasserhockey-Gruppe ziehen, besonders in den Bereichen:

  • Jugendarbeit
  • Ausnutzung von Schwimmbadzeiten
  • Kooperation mit anderen Vereinen im In- und Ausland
  • Fitness der Mitglieder
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Mitgliederbindung
  • Neuzugänge

Für den einzelnen Sportler besteht der Reiz natürlich im Wettkampf. Daher ist meine persönliche Motivation, für den Sport zu werben, eine andere - nämlich die Ausübung von Unterwasserhockey als Wettkampfsport in den meisten größeren deutschen Städten, so wie es beim Unterwasserrugby schon heute der Fall ist.

Im Unterschied zum Unterwasserrugby gibt es beim Unterwasserhockey kein Festhalten von Spielern oder Spielgerät, und am besten wird in Tiefen von 2 bis 2,5 Metern gespielt. Der Krafteinsatz richtet sich auf das Spielgerät und nicht auf den Gegner.

Somit ist Unterwasserhockey hervorragend als Unterwasser – Breitensport im Tauchverein geeignet!

Hat dein Verein Interesse, sich selbst davon zu überzeugen, dann organisiere ich gerne ein Probetraining am eigenen Ort oder in Gießen.

Vorraussetzungen für die Ausübung von Unterwasserhockey:
  • Regelmäßige Schwimmbadtrainingszeit (z.B. Schnorcheltraining)
  • Glatter Beckenboden (Kacheln)
  • Keine oder nur leichte Schräge
  • ein ausreichend großer Beckenbereich mit ca. 2 bis 2,50 Tiefe
    (Platz für 12 Spieler im Wasser)

Sind diese Vorraussetzungen erfüllt, dann kann gegen Kaution ein Einsteiger-Set zur Verfügung gestellt werden. Außerdem können kostenlose, hochwertige Flyer für deinen Verein angefertigt werden, um Mitglieder und andere über den Sport und die Übungstermine zu informieren. (Muster als PDF Datei)

Viele weitere Details zur „Aktion - Unterwasserhockey im HTSV“ gibt es auf http://uwsport.de - oder direkt bei mir.

Mit tauchsportlichen Gruß



Jan Carmanns
Ernst-Toller-Weg 2
35394 Gießen


Tel.: 0641 4941330
Mobil: 0177 7082811
Email: jan -at- carmanns.de




Gießen im Mai 2004

Aktion - Unterwasserhockey im HTSV

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Der folgende Text ergänzt den offenen Brief an alle Tauchsportler und geht auf die einzelnen Punkte des Schreibens genauer ein.

Der VDST hat 1998 Unterwasserhockey als Wettkampfsportart aufgenommen. Trotz der geringen Anzahl von deutschen Aktiven, gelang es bereits an zwei Europameisterschaften und einer Weltmeisterschaft teilzunehmen. Diese Meisterschaften werden im Rahmen der CMAS ausgerichtet – der Tauchsportweltverband leitet die internationale Organisation dieser Sportart. Die Entwicklung des Sports in Europa wird vor allem durch den französischen, englischen und holländischen Verband vorangetrieben.

Deutschland besitzt zurzeit lediglich zwei überregional aktive Gruppen, nämlich in Gießen und in München. Über Deutschland verteilt leben einige, die Unterwasserhockey aus dem Ausland her kennen und sich nun Trainingsgelegenheiten im eigenen Umkreis suchen.

Die Gründung neuer Teams ist für die weitere Entwicklung des Sports in Deutschland dringend erforderlich. Dieser Sport kann dabei aus der Sicht der Vereine viele positive Effekte erzielen, von denen ich sieben besonders hervorheben möchte:

  1. Jugendarbeit
Unterwasserhockey bietet eine große Attraktivität für junge Menschen. Der Sport bietet sich als sehr guter Einstieg an, um Jugendliche an das Tauchen heranzuführen und für die Aktivitäten des Vereins zu interessieren.
  1. Ausnutzung von Schwimmbadzeiten
Viele Schwimmbäder besitzen einen flachen und einen tiefen Beckenteil. Oft wird nur der tiefe Bereich des Beckens genutzt – zum Beispiel durch Unterwasserrugby oder Schwimmbad-Tauchausbildung. Unterwasserhockey wird in flachen Becken (2 bis 2,5 Meter) gespielt und kann sich im bislang ungenutzten Bereich abspielen, was zu einer höheren Auslastung und geringeren Kosten führt.
  1. Kooperation mit anderen Vereinen im In- und Ausland
Der Wettkampf mit anderen Gruppen bietet sich sehr gut an, um Kontakte herzustellen. Es können Kooperationen der Tauchvereine entstehen – nicht nur in Deutschland, sondern vor allem auch in Ländern, die über sehr interessante Tauchgebiete verfügen. So bieten viele Tauchvereine der Mittelmeerländer Unterwasserhockey an, aber auch viele andere, entfernter liegende Länder, wie Australien und Südafrika.
  1. Fitness der Mitglieder
Zur Sicherheit beim Tauchen gehört Fitness, und ein guter Taucher treibt Sport, um für Notfälle über genügend Leistungsreserven zu verfügen. Dieser Sport sollte regelmäßig und auch zu Zeiten stattfinden, in denen nicht unbedingt Haupttauchsaison ist. Unterwasserhockey wurde genau für diesen Zweck erdacht und hat sich daher auch in den Tauchvereinen gut verbreitet. Die Begeisterung für das Spiel und den Wettstreit lässt alle negativen Aspekte von „Fitness-Training“ verschwinden. Der Trainigseffekt ist enorm und genau auf die Bedürfnisse des Flossenschwimmens ausgerichtet, ohne dass es langweilig wird.
  1. Öffentlichkeitsarbeit
Tauchvereine haben neben den üblichen Vereins-Unternehmungen, Festen und Ereignissen relativ wenig zu berichten. Ein Bericht über Turniererfolge kann dagegen auch einen Tauchverein in die Öffentlichkeit bzw. Presse bringen und für mehr Bekanntheit und Ansehen sorgen. Gerade eine exotischere Sportart, wie „Unterwasserhockey“, findet schnell Beachtung.
  1. Mitgliederbindung
Unterwasserhockey bietet sich für alle, vom frühen Teenager, bis ins hohe Alter an. Der Sport verbindet die Mitglieder untereinander, und erhöht auch das Interesse des Einzelnen für seinen Verein. Unterwasserhockey erweitert das Programm des Vereins um ein attraktives, regelmäßiges Ereignis und ergänzt die eher unregelmäßig genutzten Angebote, wie Tauchausbildung und Exkursion.

  1. Neuzugänge
Als Ergebnis der Öffentlichkeitsarbeit werden sportlich interessierte Menschen auf den Verein zugehen und das Angebot Unterwasserhockey nutzen. Der Weg vom Schwimmbecken in den See oder ins Meer ist dann natürlich nicht mehr weit, und ein neuer Sporttaucher ist gewonnen.


Ich denke, alle diese Punkte sind nachvollziehbar. Ich spiele seit 1998 Unterwasserhockey und koordiniere die meisten internationalen Aktivitäten der deutschen Spielergemeinschaft. Ich habe viele ausländische Spieler und Mannschaften kennen gelernt und immer wieder erlebt, dass Unterwasserhockey ganz eng mit dem Tauchsport verbunden ist, selbst dann, wenn es als Leistungssport ausgeübt wird.

So haben die Spieler des Tauchclubs Pretoria in Südafrika am Ende des letzten Trainingstermins der Woche, stets den Wochenend-Tauchtrip geplant; eine Einladung zum Training nach Süd-Frankreich enthielt natürlich das Angebot, einen schönen Tauchspot im Mittelmeer zu erkunden. Erst kürzlich hatten wir ein Turnier in Den Haag, wo die Abschlussfeier im Club-Haus des ausrichtenden Vereins stattfand, welches ganz unzweifelhaft das, eines traditionsreichen Tauchvereins war.

Eine gute Gruppe wächst natürlich erst mit der Zeit heran. Gerade der Anfang ist nicht einfach, da alles sehr ungewohnt ist und die Möglichkeiten noch unbekannt sind. Es ist auch nicht leicht, den 1,5 kg schweren Puck mit dem kurzen Schläger über eine größere Distanz zu schießen. Dagegen sind aber andere, einfache, aber sehr effektive Bewegungen recht schnell einstudiert und bringen gleich in der ersten Trainingseinheit persönlichen Erfolg im Spiel. Unterwasserhockey erfordert vor allem Übung statt Kraft. Die wesentlichen Übungen sind simpel und können leicht autodidaktisch einstudiert werden. Die Herausforderung besteht darin, trotz des Wasserwiderstands exakte, schnelle Bewegungen auszuführen und mit Geschick den Gegner auszutricksen, solange man noch genügend Luft hat.

Ich biete allen Interessierten meine Unterstützung an. So können wir zum Beispiel eine gemeinsame Trainingseinheit veranstalten und ich, oder ein anderer unserer Gruppe, kann über Theorie, Übungen, Regeln und Ausrüstung von Unterwasserhockey informieren.

Gegen eine Kaution von 250 Euro kann ein vollständiges Einsteiger-Set ausgeliehen werden. Dies umfasst:
  • 2 Pucks
  • 12 Schläger (6 schwarze und 6 weiße)
  • 12 Handschuhe
  • Tore können zum Anfang mit jeweils zwei Tauchblei-Stücken begrenzt werden

Dazu gehört Informationsmaterial und eine persönliche Einführung, anhand dessen selbstorganisiertes Training im Verein erfolgreich durchgeführt werden kann. Weitere Besuche oder Einladungen werden dann folgen, um den Sport mit anderen auszuüben und die Fähigkeiten weiter auszubauen.

Um Mitglieder und andere über die neuen Aktivitäten deines Vereins zu informatieren, kann ich auf Wunsch hochwertige Flyer drucken lassen. Auch dies ist kostenlos. Ein Muster findest du hier: Muster als PDF Datei - der Text kann den Gegebenheiten natürlich angepasst werden.

Um ein Training im eigenen Schwimmbad durchzuführen, sollten ein paar Vorraussetzungen erfüllt sein:
  1. Regelmäßige Schwimmbadtrainingszeit (z.B. Schnorcheltraining)
Nur durch regelmäßige Termine, die mindestens einmal wöchentlich stattfinden sollten, kann ein Sport sinnvoll erlernt werden. Die Motivation steigt mit dem gespürten Lernerfolg, der bei seltenerem, unregelmäßigem Training, nicht zu erreichen ist. Vorraussetzung für den Sport sind gute Schnorchelfähigkeiten. Bietet der Verein Schnorcheltraining an, dann kann er Unterwasserhockey gut in diesem Rahmen betreiben.
  1. Glatter Beckenboden (Kacheln)
Unterwasserhockey basiert darauf, dass der Puck auf dem Beckenboden leicht bewegt werden kann und sehr gut über den Boden rutscht. Sollte dies nicht gegeben sein, dann ist das Becken leider nicht für diesen Sport geeignet.
  1. Keine oder nur leichte Schräge
Einige Becken haben einen schräg abfallenden Beckenboden. Dies ist nicht unbedingt ein Problem, denn der Puck ist flach und rollt nicht wie ein Ball eine Schräge hinunter, solange diese nicht allzu steil ist. Ein Becken ohne Schräge ist aber vorzuziehen.
  1. Ein ausreichend großer Beckenbereich mit ca. 2 bis 2,50 Tiefe (Platz für 12 Spieler im
Wasser). Im Grunde kann Unterwasserhockey in sehr flachen Becken gespielt werden. Damit aber Spieler an der Oberfläche nicht mit ihren Beinen, den Spielern am Beckenboden ins Gehege kommen, liegt die ideale Tiefe zwischen 2 und 2,5 Metern. Die Ausdehnung des Bereichs sollte auch nicht zu klein sein, da Unterwasserhockey eine schnelle und raumeinnehmende Sportart ist, die durch enge Begrenzungen stark eingeschränkt wird. Aber je kleiner die Zahl der Aktiven ist, desto kleiner können auch die Ausmaße des Beckens sein. Ausgelegt ist der Sport auf 6 Spieler pro Mannschaft mit jeweils 4 Auswechselspielern.
Hast du Interesse, Fragen oder Anregungen, dann wende dich einfach an mich.


Mit tauchsportlichen Gruß






Jan Carmanns
Ernst-Toller-Weg 2
35394 Gießen


Tel.: 0641 4941330
Mobil: 0177 7082811
Email: jan -at- carmanns.de


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